Brauchtum / VOLKSKUNDE

Zahlreiche kleinere und grössere Traditionen wurden von der bäuerlich geprägten Bevölkerung  gepflegt - einige haben sich bis heute erhalten.

So findet am Donnerstag vor einer Hochzeit das sogenannte "Letzi-Trychle" statt. Bei diesem Brauch ziehen die Junggesellen des Dorfes mit ihren Treicheln zum Haus des Brautpaares und erhalten dort zum Dank Speis und Trank. Heute geschieht dies "zur Ehre" - in alten Zeiten bedeutete es eine Schande für die Braut.

Noch heute wird in Habkern an einem Mittwoch nicht "zügled", d.h. kein Vieh von einer auf die andere Alp getrieben. Dieser Brauch soll auf Anweisung eines Kapuziner-Mönchs im Jahre 1700 seinen Anfang gefunden haben ( aus Anlass einer schlimmen Viehseuche auf den Alpen Bohl und Aellgäu).


VO-0001     Etwas über den Zanti Hanser

VO-0002     Der St. Johannizieger zu Unterseen und im Habkerntale (1946)

VO-0003     Sagen über den Viehraub im Vergleich (1885)

VO-0004     Altes Liedgut

VO-0005     Das Gyr-Anneli